... und schon ist der Besuch wieder weg!
Die zweite Woche mit Ela fing sehr entspannt an. Wie immer hatte ich Montag Uni und am Mittwoch und den Rest der Zeit haben wir am Pool verbracht. Also alles beim Alten :D
Abends waren wir dann mehrmals in unserer "Stamm"- Bar,dem Dukes, der einzigen wirklich Bar hier in Laufnähe.
Einen Abend haben wir uns auch mal, in ein andere Bar verirrt, aber sind dort doch recht schnell wieder gegangen, nachdem das Publikum und die Musik uns dort doch etwas suspekt waren.
Aber immerhin haben wir mal etwas ausprobiert und sind dann leider in einem solchen Schuppen gelandet:
Am Freitag ging es dann mit Tino, Fabian und Tobias zusammen in den Freizeitpark Six Flags Magic Mountain.
Der Freizeitpark war der beste Freizitpark, in dem ich je war. So viele Achterbahnen, die so unterschiedlich und so gut waren habe ich davor noch nie in einem einzigen Park erlebt.
Neben den normalen Achterbahnen gab es eine Achtebahn im stehen, im Liegen, mit frei hängenden Füßen, Holzachterbahnen, die erste Loopingachterbahn der Welt, Freefalltower... und abends hat sich der Park mit vielen Schauspielern in eine Halloweenlandschaft verwandelt.
Die letzte Fahrt durften wir dann auch im Dunkeln machen und ich kann nur empfehlen mal im Dunkeln Achterbahn zu fahren!
Hier einfach mal ein paar Fotos:
X2, unsere erste Fahrt und gleich im Liegen:
Ela und ich vor einer, der Holzachterbahnen
Die vier nassen Mutigen, nach der Fahrt mit der Wasserbahn:
Auf dem Weg nach oben im Freefall-Tower:
Gruppenfoto vor "The Green Lantern"
Helena und ich vorm Batman-Auto
So sieht es aus, wenn man kurz davor ist, das erste mal im Stehen eine Achterbahn zu fahren :)
Aber auch hier gibts ein schönes Kinderkarusell
Um halb acht ging es dann Richtung Riverside zurück. Mein Fazit von dem Tag: Für jeden der gerne Achterbahn fährt ist der Park ein absolutes Muss!
Nach einem weiteren Pooltag ging es dann am letzten Tag von Elas Besuch nach LA.
Zuerst hatte wir morgens noch einen kleinen Disput mit der örtlichen Avis Station, die kein Auto trotz Reservierung für uns bereit hatten. Nach einer kleinen Diskussion und einer kleinen Notlüge wurden wir dann upgradet und haben dieses Schiff bekommen, mit dem wir uns dann auf den Freeway Richtung LA machten:
Auf dem Weg dorthin haben wir erstmal einen Ami auf dem Freeway getroffen, der gerade sein Haus umgezogen hat:
Mit unserer Touri-Tour im Hinterkopf haben wir mit Ela alle größeren Sehenswürdigkeiten abgeklappert:
Gestartet auf dem Hollywood Boulevard
Neben dem Walk of Fame findet man hier auch zwei Scientologygebäude
Wiedermal im Dolby Theatre...
... und wieder haben wir die tollen Cupcakes bewundert.
Weiter gings nach Beverly Hills. Villen anschauen, den Rodeo Drive bewundern, die Straße auf der die Schönen und Reichen einkaufen und anschließed zum Farmers Market zum Mittagessen.

Rodeo Drive

Mittagessen beim Mexikaner "Chipotle"
Im Farmers Market:
In der angrenzenden Fußgängerzone :
... und hier gabs dann auch eine Cheesecakefactory:
Thanks giving is coming:
Von dort aus ging es dann weiter nach Santa Monica an den Strand:

Ein Mahnmal gegen den Krieg am Strand von Santa Monica...
...direkt neben dem Peer:
Abends ging es dann noch gut Italiniesch essen, nochmal ein Danke an Ela, bevor wir sie dann in ihrem Hotel am Airport für die letzte Nacht in Amerika abgesetzt haben.
So gingen zwei Wochen mit Besuch doch sehr schnell rum und der Uni-Alltag geht weiter :)
Also erst mal wieder liebe Grüße und hoffentlich kann ich noch von vielen Ausflügen Bilder schicken!
Am Dienstag war es dann endlich soweit: Ela ist nach LA geflogen, um mich zu besuchen. Da die Zugverbindungen nicht wirklich gut und sicher von LA nach Riverside sind, bin ich mit einem Kommilitonen, der sich noch ein IPad kaufen wollte nach LA gefahren. Doch der Weg zu Ela sollte etwas problematischer werden. Erstmal hatten wir einen kleinen Unfall auf der Autobahn. Von einem Kleintransporter muss ein Leiter runtergefallen sein, so unsere Vermutung, auf jeden Fall hüpft die Leiter auf einmal vor uns auf der Autobahn und traf unsere seitliche Front. Glücklicherweise hatte nur die Stoßstange einen Schaden und das Auto war voll versichert. Also setzten wir unsere Fahrt fort. In LA machten wir uns dann zuerst auf das IPad zu kaufen. Als wir zurück kamen zu unserem Parkpplatz fanden wir dann nur leier kein Auto mehr vor. Einmal abgeschleppt! Der Widerspruch gegen das Abschleppen läuft noch , da dies absolute Willkür war und wirklich teuer. Naja zu guter letzt kamen wir dann zu Ela , die etwas warten mussten und waren heilfroh als wir in unsere Wohnung angekommen waren.
Am Donnerstag ging es dann nach Palm Springs. Dort haben wir Katha und Kristin, Helenas Schwester und eine Freundin, getroffen und sind mit einer Seilbahn auf einen Berg gefahren und haben den gigantischen Ausblick genossen.

Zum Glück war die Seilbahn "Schweizer Markenqualität" :)
Der Mount San Jacinto ist 2700m hoch und dort findet man wirkliche Natur. Oben haben wir die gute Luft und den Ausblick bei einem kleinen Sparziergang genossen.
Nach mittags haben wir uns dann noch ein bisschen die Fußgängerzone angesehen, aber es war dort so unerträglich heiß, dass wir es nicht lange draußen ausgehalten haben.
Nachdem wir dann am Freitag ausgiebig shoppen waren, ging es am Samstag mal wieder nach San Diego. Hier haben wir wieder Katha und Kristin getroffen und mit ihnen die Stadt erkundet. Neben dem bekannten Point Loma und dem Balboa Park haben wir nochmal Downtown und Coronado Beach erkundet.
Hier einfach mal ein paar Bilder vom Trip:
Insgesamt war es eine sehr gelungene erste Woche mit Ela Hoffentlich wird die zweite Woche genauso. Viiele Grüße
Freitag Abend war es dann soweit: Block-Party an der University of California, Riverside. Dies ist eine riesige Willkommensfeier, die jedes Jahr im Herbst die neuen Studenten begrüßt. Dieses Jahr als Special-Guest gab sich Nelly die Ehre. Sein Auftritt war sehenswert, aber nichts überragendes :) Aber die Atmosphäre war super und die "After-Block-Party- Party" war auch nicht schlecht und wir hatten das erste Mal Kontakt zu amerikanischen Studenten.
Nachdem wir am nächsten Tag mehr oder weniger ausgeschlafen hatten, ging es dann von Riverside ( 40 Grad) auf 2050m über den Meeresspiegel und 24° C zum Big Bear Lake. Grund für unseren diesmaligen Wochenendtrip war, wie schon im vorherigen Blogeintrag erwähnt, das dortige Oktoberfest.
Voller Erwartungen sind wir dorthin gefahren, schließlich sollte dieses Oktoberfest eines der 10 besten Oktoberfeste in den USA sein. Auf dem Weg dorthin und auch in Big Bear City angekommen durften wir erstmal die tolle Natur bestaunen.
Als wir im Hotel eingecheckt hatten, machten wir uns auf den Weg, der zumGlück nur ca. 30m betrug zum Festzelt. Die Deko war schon einmal sehr authentisch. Ausgestattet mit einem Bierkrug und noch ein paar nützlichen Dingen aus dem Partypackage ging es dann ins Bierzelt.
Leider mussten wir alle feststellen, dass das "Deutsche Essen" hier so gar nicht deutsch schmeckte, nämlich eher gar nicht. Aber der Hunger treibts ja bekanntlich rein ;) Besonders enttäuschend für mich war das überaus nicht leckere Sauerkraut und dass die Amerikaner es nicht hinbekommen gute, einfache Laugenbrezeln herzustellen.
Gesättigt kam dann direkt die nächste Frage auf: Welches Bier ist trinkbar? Zum Glück gab es Bierdosen( auf Wunsch von Helena "kleine Fässer" genannt ;) ) von Warsteiner und voller Freude durften wir feststellen, dass es aus Deutschland importiert war und doch recht gut schmeckte.
Ich bin aber trotzdem schnell auf Wein umgestiegen, doch für Helena und die Jungs war Warsteiner ein guter Fund :D Enttäuschend: man hat keine Maß bekommen, sondern nur 0,4l Gläser oder Becher.
Insgesamt war es im Zelt sehr lustig und die Wiesenklassiker wie "Ein Prosit", "Hofbräuhaus", "Zicke, Zacke Heu" oder auch Faschingshits wie "Cowboy und Indianer" wurden von der "Frankenband" sehr authentisch vorgetragen. Gerade bei den deutschen Liedern war der Stimmungsmittelpunkt des Zelts dann auf an unserem Tisch zu finden und die Amerikaner um uns herum, hatten auch ihren Spaß mal mit Deutschen das Oktoberfest zu feiern.
Fazit also: ein gelungener Abend, an dem ich in Kontakt mit vielen netten Amerikanern gekommen bin, aber auch feststellen musste, dass hier das Oktoberfest nicht viel mit dem Münchner Oktoberfest gemeinsam hatte!
Am Sonntag haben wir dann den Tag genutzt und uns noch ein wenig mehr den Ort Big Bear City angeguckt und eine Bootstour auf dem Big Bear Lake unternommen. Wie schon erwähnt ist dieses kleine Städtchen landschaftlich wirklich empfehlenswert!
Heute Nachmittag ging es dann wieder richtig Riverside, wo wir den Abend gemütlich in unserer Wohnung genießen!
Also mal wieder viele Grüße nach Deutschland!