Donnerstag, 3. Januar 2013
Happy New Year 2013!
Jetzt sind es schon wieder fast 3 Wochen, die ich in New York verbracht habe. Und ich bin froh, dass die Weihnachts- und Silvesterzeit vorbei ist. Man kann sich nicht vorstellen wie viele Touristen ueber diese Zeit hier in der Stadt waren. Normal ist die Stadt schon voll und hektisch, aber mit den Besuchern aus der ganzen Welt der morgendliche Weg zur Arbeit zum reinen Slalom laufen, weil die Leute einfach stehen bleiben, um etwas interessantes zu fotografieren. Was ich aber auch irgendwie verstehen kann.

Naja, da kam es aber auch ganz gelegen, dass ich am 29. und 30.12. mit einem Kommilitonnen aus der FS und zwei weiteren Bekannten nach Philadelphia und Washington, D.C., zwei sehr geschichtstraechtige und fuer die Politik bedeutende Staedte, gefahren bin.

Samstag frueh ging es dann los. 2 Stunden Autofahrt udn gefuehlte 100 $ Mautgebuehr spaeter( wir wussten leider nicht, dass hier alles Mautstrasssen sind, sonst haetten wir den Bus genommen) kamen wir in Phili an. Erste Station: Das Kunstmuseum und der Grund des Besuchs war nicht die Kunst, sondern die Stufen vor dem Museum die Rocky in einem der Rocky-Filme hochgerannt ist. Mein Kommilitone wollte dort unbedingt ein Foto machen.
Aber auch ich habe es geschafft die Stufen zu bezwingen...





... was bei all dem Schnee nicht so einfach war. Auf dem Runterweg habe ich mich dann auch direkt erstmal abgelegt, typisch :D

Danach ging es in die historische Innenstadt und zum Visitor Center


(Das Maskottchen von Phili)

Mit Informationan bestueckt haben wir uns dann die Independence Hall, in der unter anderem auch eine historische Kopie der Unabhaengigkeitserklaerung ausgestellt ist, angeguckt.



Und natuerlich sind wir dann auch an der Liberty Bell nach 30 minuten anstehen vorbei.



Danach haben wir uns den Rest des Historical Districts angesehen.

Vorbei an der ersten Bank der Vereinigten Staaten...



... konnten wir auch den Rest der Altstadt, die ausnahmsweise mal tolles Steinpflaster hatte, geniessen.


(Links sieht man nochdie Saeulen der zweiten Bank der USA)

Abends ging es dann lecker chinesisch in Chinatown Essen. Chinesen haben hier wirklich in jeder groesseren Stadt ihre eigene Subkultur entwickelt.



Am naechsten Morgen ging es nach einem ausgiebigen und leckeren Fruehstueck weitere 2h mit dem Auto Richtung Sueden nach Washington. Ganz tourimaessig sind wir beim Weissen Haus gestartet und dann weiter Richtung Abraham Lincoln Memorial. Auf dem Weg dorthin kamen wir beim World War II Memorial vorbei, wo fuer jeden Staat eine Saeule errichtet war.


( Ich muss sagen, an dem Tag habe ich sehr Kalifornien vermisst, also eigentlich nur das Wetter, weil es war so kalt und windig, da ist Sightseeing sehr viel anstrengender)



Von Lincoln Memorial hatte man dan einen super Ausblick Richtung Capitol.



Auf dem Weg zum Jefferson Memorial ging es an vielen weiteren Memorials vorbei, Korean Memorial, Martin Luther King Memorial und unter anderem auch am Roosevelt Memorial, bei dem ich diesen schoenen Spruch entdeckt habe


(More than an end to war, we want an end to the beginnings of all wars )
Schon Ironie, wenn man hier mal die Grundhaltung zu Krieg in Amerika mitbekommen hat, passt die nur teilweise zu diesem Zitat.


Jefferson Memorial

Unser letztes "grosses" Ziel war dann das Capitol. Auf dem Weg dorthin konnten wir dann die Museumsmeile des Smithsonian Institutes begut achten.


(Visitor Center vom Smithsonian)



Bevor es dann heim ging haben wir uns noch im Vapiano von Washington gestaerkt.
Da das Vapiano im Chinatown von Washington lag war neben dem normalen Schild auch der Name in chinesischen zeichen zu lesen.



Danach ging es mit einem letzten Blick aufs Capitol, in dem an diesem Tag Obama und Boehner ueber die Fiscal Cliff verhandelt hatten, wieder nach NYC.



Silvester habe ich dann entgegen meiner anfaenglichen Plaene, nicht auf dem Times Square verbracht, davon haben mir auch alle abgeraten: zu voll, zu kalt und keine Toiletten.
Daher habe ich mein Silvester mit Lena auf verschiedenen feiern verbracht, was eindeutig eine richtig gute Wahl war.






Das Empire hat an Silvester in allen Farben geblinkt, wenn es schon kein Feuerwerk in NYC gibt.

Am 01.01. ging es nach einem festlichen Lunch im Webster, ein paar Skypetelefonaten ueber die Manhatten Bridge Richtung Brooklyn. Von dort aus hatte man einen tollen Blick auf die Brooklyn Bridge, die das eigetnliche Ziel war.





Im Dunkeln ging es dann naemlich wieder zurueck nach Manhatten ueber die Brooklyn Bridge mit einem traumhaften Blick auf die Skyline.







Auf dem Weg heim haben wir dann aber von Lower Manhatten den Zug genommen, weil es doch wirklich kalt wurde. Dabei haben habe ich dann aner auch in der Bahnstation diese tollen Figueren entdeckt, die dort ueberall rumstanden.



Wieder mal ein tolles Wochenende mit vielen tollen Bildern. Ich freue mich, wenn ich bald neues berichten kann.

Liebe Gruesse